Writing

Die Texte, Bücher und Vorträge von Andreas Rumpfhuber reflektieren kritisch und theoretisch die Schwerpunkte Wohnen und Arbeiten. Das Schreiben ist dabei Teil einer spezifischen Praxis, die in gesellschaftliche Diskurse eingreift und gleichzeitig Wissen kommuniziert und vermittelt. Mit seinen Texten trägt Andreas Rumpfhuber kontinuierlich zu einer Öffnung der Architektur bei – innerhalb der Disziplin selbst und über ihre imaginierten Grenzen hinaus. Die Arbeit an/mit den Begriffen ist es, die eine Diskussion der politischen, sozialen und ökonomischen Bedingungen von Architektur erst ermöglicht.



Text Die Stadt nach der Arbeit

Die Stadt nach der Arbeit bringt postindustrielle Formen der Arbeit hervor. In der Stadt nach der Arbeit wird die Sphäre der Arbeit diffus. In der Stadt nach der Arbeit vermengen sich Arbeit, Leben und Freizeit. Die Stadt nach der Arbeit ist die gesellschaftliche Fabrik. Die Stadt nach der Arbeit ist digital durch Algorithmen organisiert. In der Stadt nach der Arbeit werden tradierte Vorstellungen von Urbanität in Frage gestellt. Die Stadt nach der Arbeit fordert neue Räume des Zusammenlebens.





Text When Reality Overtakes Utopia

The competition to design an extension to the Berlin headquarters of the Axel Springer SE media group— an extension that will be known as the Axel Springer Campus—is a significant example of a reality that has increasingly come to dominate urban planning and spatial production: the economic instrumentalization of every possible realm of life. In this context, architecture has been diminished to serving a mere external, symbolic function, fulfilling a role in a PR strategy desperate to reproduce the “Bilbao Effect.”